Management

Drei Gesellschafter-Geschäftsführer, eine inhabergeführte Gruppe, fünf Fertigungsstandorte. Die febana group wird als Mittelstandsunternehmen geführt — mit kurzen Wegen, klaren Verantwortungsbereichen und Entscheidungen, die direkt in der Wertschöpfungskette getroffen werden, nicht in Stabsstellen.

  • Inhabergeführt

    Drei Gesellschafter führen die Gruppe direkt — ohne Holdingstruktur, ohne Konzernlogik.

  • 3 Gesellschafter-GF

    Verantwortung verteilt nach Kompetenz und Erfahrung — Strategie, Technik, Finanzen.

  • 3 Marken

    febana, SF Schalter, MICROSTEP — jede Marke mit eigenem operativen Schwerpunkt.

  • 5 Standorte

    Sömmerda, Oelsnitz, Steinbach-Hallenberg + Sömmerda für SF/MICROSTEP. Sechster Standort in Planung — Nordafrika.

Mittelstand führt anders.

Eine inhabergeführte Gruppe mit drei Marken, fünf Standorten und etwa 175 Mitarbeitern lässt sich nicht nach Konzernschema führen. Bei der febana group werden Entscheidungen dort getroffen, wo sie wirken: in der Werkzeugkonstruktion, am Spritzgieß-Werkzeug, in der Stanzerei, in der Montagezelle. Die Geschäftsführung schafft den Rahmen — die Verantwortung für jedes Kundenprojekt trägt eine zentrale, IPMA-zertifizierte Projektleitung.

Diese Struktur ist bewusst gewählt. Sie erlaubt schnelle Entscheidungen, kurze Reaktionszeiten und langfristige Investitionen, die unter Quartalsdruck nicht möglich wären. Sie erfordert aber auch, dass Geschäftsführung und Projektverantwortung erreichbar sind — nicht delegiert oder abgeschirmt.

Inhabergeführt heißt: Wir entscheiden direkt. Wir bleiben erreichbar. Wir tragen Verantwortung über die Serie hinaus.

Struktur der febana group

Gesellschafter-Geschäftsführung (3 GF)

Aufgabe:
Strategie, Geschäftsentwicklung, Standortentwicklung, Investitionsplanung, Innovation, Schlüsselkundenbeziehungen

Operative Marken-Führung

Aufgabe:
febana / SF Schalter / MICROSTEP — operative Verantwortung pro Tochter, Werkleitung, Produktionsplanung

Funktionale Bereichsleitungen

Aufgabe:
Technik, Werkzeugbau, Vertrieb, Qualität, Finanzen, Personal, IT — übergreifend für die Gruppe

Projektmanagement

Aufgabe:
IPMA-Level-D-zertifizierte Projektleitung — zentrale Anlaufstelle pro Kundenprojekt, vom Kickoff bis zur Serienlieferung

Drei Marken – Drei Märkte

Platzhalter

febana

Feinmechanische Bauelemente GmbH

Standorte:

Sömmerda | Oelsnitz i.V. | Steinbach-Hallenberg

Schwerpunkte:

Stanztechnik, Kunststofftechnik, Hybridbaugruppen, eigendichte Baugruppen, Montage und Prüfung

Märkte:

Automotive, Nutzfahrzeuge, Industrie, Medizintechnik, Luftfahrzeuge

In der Gruppe seit:

Gründung 1959 | Gruppe gegründet 2012

Zertifizierungen:

IATF 16949 ISO 9001 ISO 13486
Platzhalter

SF Schalter

SF Schalter GmbH

Standorte:

Sömmerda | Thüringen

Schwerpunkte:

Elektromechanische Baugruppen, Drehschalter, Schiebeschalter, Taster, Potenziometer, kundenspezifische Schalter

Märkte:

Weiße Ware, Non-Automotive, Nutzfahrzeuge, Industrietechnik, EOP-Service

In der Gruppe seit:

2020 (Gründung 2012)

Zertifizierungen:

ISO 9001:2015
Platzhalter

MICROSTEP

MICROSTEP GmbH

Standorte:

Sömmerda | Thüringen

Schwerpunkte:

Schrittmotoren, Steuerungen, Bewegungssysteme, Antriebslösungen — Standard und Sondermodelle

Märkte:

Umwelttechnik, Klima- und Kältetechnik, Labortechnik, Medizintechnik, Sondermaschinenbau

In der Gruppe seit:

2017 (Gründung 1991)

Zertifizierungen:

ISO 9001:2015

Wer entscheidet was.

Die drei Gesellschafter-Geschäftsführer teilen sich die Verantwortung entlang funktionaler und marktorientierter Schwerpunkte. Diese Aufteilung wird operativ gelebt — sie ist keine Org-Chart-Konstruktion.

Strategie & Geschäftsentwicklung

Konzernstrategie, Wachstumsfelder, Standortentwicklung (inkl. Expansion Nordafrika), Beziehungen zu Schlüsselkunden, M&A, Verbandsarbeit, Innovationsprojekte, Forschungspartnerschaften (TU Braunschweig, EFRE-Förderung).

Technik & Produktion

Werkzeugbau, Stanztechnik, Spritzguss, Montage, Prüftechnik, Engineering-Steuerung, Verfahrensentwicklung, eigene Steuer- und Prüfeinrichtungen, Anlagenbau, Investitionsplanung.

Finanzen, Qualität & Personal

Konzern-Finanzen, Controlling, Qualitätsmanagement (IATF 16949 / ISO 9001 / ISO 13485), Lieferantenmanagement, Personalentwicklung, Ausbildung, Standortbetreuung.

Vertrieb & Kundenmanagement

Direkter Kontakt zu OEMs, Tier-1- und Tier-2-Kunden, Angebotsbearbeitung, Projektakquise, langfristige Geschäftsentwicklung mit Bestandskunden.

Wie Entscheidungen getroffen werden

Direkt — keine Eskalationsmatrix

Wer eine technisch oder kommerziell relevante Frage hat, kommt direkt zur Geschäftsführung — ohne drei Eskalationsschritte. Stabsstellen, die Antworten verzögern, gibt es nicht.

Erreichbar — am selben oder nächsten Werktag

Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter wissen, wen sie ansprechen können. In der Regel erfolgt eine Antwort am selben oder nächsten Werktag, ohne Termin-Vorlauf.

Langfristig — über Quartalslogik hinaus

Inhabergeführt heißt: Investitionen in Maschinen, Werkzeuge und Mitarbeiter werden nach langfristiger Logik bewertet, nicht nach Bilanzkennzahl der nächsten Berichtsperiode.

Operativ — am Werkzeug, nicht im Sitzungsraum

Die Geschäftsführer kennen die Werkzeuge, die Maschinen und die Mitarbeiter persönlich. Entscheidungen entstehen mit operativer Kenntnis — nicht aus reiner Reporting-Distanz.

Eine zentrale Anlaufstelle pro Kundenprojekt.

Die Geschäftsführung schafft den strategischen Rahmen — die operative Verantwortung für jedes Kundenprojekt trägt eine zentrale Projektleitung. Diese ist nach IPMA Level D zertifiziert und übernimmt Projektsteuerung, Projektüberwachung sowie die Vertretung der Auftraggeber-Interessen über die gesamte Projektlaufzeit.

  • IPMA Level D zertifiziert

    International anerkannte Projektmanagement-Qualifikation als Mindeststandard für die zentrale Projektleitung.

  • Wöchentlicher Projektablaufplan (PAP)

    Termine, Verantwortlichkeiten und Status werden wöchentlich dokumentiert und an den Auftraggeber übergeben.

  • Maßgeschneiderte Projektplanung

    Termine, Kosten und Qualität projektspezifisch ausgelegt — keine Schablone, kein Standardprozess.

  • Projekt- und Produktverlagerungen

    Übernahme bestehender Werkzeuge und Produktionen aus anderen Quellen als eingespielter Standardprozess.

Strategische Leitlinien der Geschäftsführung

Tiefe statt Auslagerung

Investitionen in eigene Werkzeuge, eigene Steuer- und Prüfeinrichtungen, eigene Verfahren — als bewusste Gegenposition zu reiner Zukauflogik.

Langfristigkeit vor Quartalslogik

Werkzeugpflege, Mitarbeiterausbildung und Anlageninvestitionen werden über Lebenszyklen geplant, nicht über Berichtsperioden.

Verfahrensinnovation als Pflicht

Forschungsprojekte mit der TU Braunschweig (HyStamp / OneShot) und EFRE-Förderung (nachhaltige Dichtungstechnik) als Teil der Engineering-Verantwortung.

Diversifikation der Branchen

Stärkung in Medizintechnik, Luftfahrzeugen und Industrietechnik — bei stabiler Verankerung im Automotive-Geschäft.

Internationalisierung mit Augenmaß

Sechster Standort in Nordafrika in Planung — bei gleichzeitig ungebrochener Investition in die Tiefe der deutschen Standorte.

Mitarbeiter und Ausbildung

Sicherung der Fachkräftebasis in Thüringen, Ausbau der Ausbildungsplätze, Investitionen in Werkzeugmacher-Nachwuchs.

Was diese Führungsstruktur für Partner bedeutet

Für Kunden

Verlässliche Ansprechpartner, schnelle Entscheidungen, langfristige Geschäftsbeziehungen über die Serie hinaus (After Sales / EOP-Service).

Für Lieferanten

Eingespielte, planbare Bestellbeziehungen, faire Zahlungspraxis, frühe Einbindung in Material- und Prozessfragen.

Für Mitarbeiter

Klare Strukturen, langfristige Beschäftigungsperspektive, Verantwortung in der eigenen Aufgabe — kein Mikromanagement aus Konzernzentralen.

Für die Region Thüringen

Verwurzelung in Sömmerda seit 1959, Ausbildung vor Ort, Investitionen in den Standort, Beitrag zum regionalen Wirtschaftsgefüge.

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